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50 Jahre Skilift Brunni

Jubiläum 1964 - 2014

Vor 50 Jahren, im Winter 1964/1965 eröffnete der erste Skilift im Gebiet Brunni-Alpthal seine Pforten. Die damalige Anlage ist schon lange ersetzt, und heute bietet Brunni-Alpthal mehr Angebote als in den 60er-Jahren. Mit neuen Liften, Bergrestaurants, Attraktionen, Kinderliften, Skischulen und Kinderspielplätzen entwickelte sich Brunni-Alpthal in den letzten 50 Jahren zu einer der beliebtesten Familiendestinationen im Grossraum Zürich.

mobiler Skilift Brunni 1965
Skifahren in den 60ern

In den 60er-Jahren war Skifahren der reinste Volkssport. "Alles fährt Ski", lautete das Motto der damaligen Generation. Auch im Kanton Schwyz erkannte man das Potential. Der Hang, wo heute der Skilift Brunni steht, wurde von den Tourismus-Pionieren aufgrund seiner Schneesicherheit als besonders prädestiniert für den Bau eines ersten Skiliftes erachtet.



Der erste Skilift im Brunni war ein mobile Anlage, die als Occasion aus dem Gebiet Sattel-Hochstuckli erstanden wurde. Sie war drei Jahre im Einsatz. Obwohl das Brunni zu jener Zeit durch eine einfache Kiesstrasse nur schwer zugänglich war, zeigte sich das Potential des Wintertourismus am Fusse des Mythen.



Neubau Doppelmayr-Skilift
Im Winter 1967/68 folgte ein Jahr ohne Skisport im Alpthal, Überlegungen für einen Ausbau der Infrastruktur liefen auf Hochtouren. Schon im Folgejahr sollte die mobile Anlage durch einen Neubau ersetzt werden. Garaventa/Doppelmayr baute eine grössere und fest installierte Anlage am heutigen Standort mit der heutigen Linienführung. Der moderne Doppelbügelskilift mit einer Kapazität von 1000 Personen / Stunde war damals State-of-the-Art.




In den Folgejahren verdeutlichte sich die gelungene Standortwahl und der Skilift Brunni wurde zum beliebten Wintersport-Treffpunkt am Fusse des Mythen.



Der Skilift Brunni vermochte bis weit ins Unterland Gäste anzulocken. Der schneesichere Hang am Fusse des Mythen war schon damals bei Gross und Klein beliebt. Im Gegensatz zu heute fand die Ticketkontrolle "manuell" durch hübsche Billettkontrolleurinnen statt.




Während in den Anfangsphasen noch "von Hand" mittels "flachtrampen" mit Skiern oder versuchsweise mit händisch geführten Motorwalzen gepistnet wurde, zeigte sich bald der Bedarf für ein richtiges Pistenfahrzeug. Das erste Raupenfahrzeug des Skilift Brunni, ein "Snowtrac", bewährte sich nicht für diesen Zweck. Schon bald, Anfang der 70er, wurde mit dem Fendt H2 ein richtiges Pistenfahrzeug mit Walze angeschafft.



Der Erfolg des Skilift Brunni motivierte zu Überlegungen für zusätzliche Skilifte im Gebiet. Offerten für eine Erschliessung des Gebiets Brunni-Haggenegg mit einem Ski- oder Sessellift wurden eingeholt. Im Winter 1974/75, 10 Jahre nach den ersten Wintersport-Aktivitäten im Brunni, nahmen die benachbarten Skilifte Brunni-Haggenegg den Betrieb auf.

neues Betriebsgebäude
Am Skilift Brunni folgten die weiteren Ausbauten 1975 mit dem Neubau des Betriebsgebäudes. Der gefällige Bau mit moderner und zeitloser Architektur bot ausreichend Platz für Betriebsräumlichkeiten und die Garagierung des Pistenfahrzeugs.




Hotdogging - Freestyle-Skiakrobatik in den 70ern
Der Skilift Brunni war in den 70ern Austragungsort von "Hotdogger"-Meisterschaften, der damaligen Form von Freestyle-Skifahren, auch bekannt als Ski-Akrobatik.





Kinderlift
Ende der 70er-Jahre kam im Skigebiet erstmals ein Kinderlift zum Einsatz. Der vom Skilift Brunni im Gebiet Schachli stationierte Kinderlift war bis Ende der 80er-Jahre im Einsatz und wurde dann an einen anderen Skilift in Rothenturm verkauft. Mit dem Kinderskilift kam es zu einer Erweiterung des Parkplatzangebots im Brunni.





Anfang der 80er-Jahre stand bereits die nächste Erweiterung an. Zusätzliche Garagen für die Schneeräumfahrzeuge und PWs waren vonnöten. Eine rasante Entwicklung zeigte sich auch bei den Pistenfahrzeugen. Diese wurden immer grösser und erforderten eine Vergrösserung der Garage.



Nach dem Fendt H2-Fahrzeug kam beim Skilift Brunni ein Ratrac SWB mit Rollwalze zum Einsatz. Ratrac galt zu dieser Zeit als Synonym für Pistenfahrzeug.



Das Ratrac-Fahrzeug blieb bis in die späten 80er-Jahre im Einsatz und wurde 1986 durch ein Modell mit Nachlauffräse, den Prinoth Big Turbo, ergänzt.




Pistenrestaurant
Der Ausbau des Gastroangebotes stand ab 1990 im Fokus. Den Startschuss machte ein kleiner Kiosk sowie eine Sonnenterrasse.




2001 wurde aus dem bis dahin kleinen Kiosk mit Aussenterrasse ein heimeliges Pistenrestaurant, dem heutigen, allseits beliebten Pisten-Bistro. Im gleichen Winter erfolgte eine Modernisierung des Maschinenparks. Ein Prinoth T4 von einem Skigebiet in Unteriberg ergänzte 2001 das bestehende Pistenfahrzeug. Das Fahrzeug ist auch heute noch als Ersatzfahrzeug im Einsatz.





2011 folgte mit dem Prinoth Everest Power der nächste grössere Fahrzeugersatz. Das moderne Fahrzeug verfügt über eine Schwenkfräse für optimale Pistenqualität.

Solar-Zauberteppich

2013 wurde mit dem Solar-Zauberteppich ein modernes Förderband als zeitgemässer Kinderskilift in Betrieb genommen. Der erste Solarzauberteppich der Schweiz unterstreicht den innovativen Geist im Skigebiet, der auch nach 50 Jahren nicht verschwunden ist. Mit der Erlebnispiste Family-Funpark, die neuste Innovation, startet der Skilift Brunni in sein fünfzigstes Wintersportjahr.

Meilensteine Skilift Brunni

1964: Eröffnung Skilift Brunni
1968: Neubau Skilift Brunni
1971: Erstes Pistenfahrzeug mit Walze
1975: Neubau Betriebsgebäude Skilift Brunni
1979: Kinderlift Brunni
1986: Pistenfahrzeug mit Nachlauf-Fräse
1992: Kiosk/Take Away mit Sonnenterrasse
2001: neues Pistenrestaurant
2011: Eröffnung Schneetöff-Park
2013: Eröffnung Solar-Zauberteppich
2014: Eröffnung Family-Funpark

Weitere Meilensteine

Erfahren Sie mehr zur Entwicklung des Skigebiets.

50 Jahre Skilift Brunni